11.12.16  PSK goes Weihnachtsmarkt

Am Sonntag versammelten sich mutige und auch etwas weniger mutige Menschen mit ihren Hunden vor der Marktkirche in Hannover, um das Verhalten mit dem Hund in der Öffentlichkeit zu üben. Knapp 20 Teams hatten sich auf den Weg gemacht: kleine und große, junge und alte Hunde mit ihren Menschen. Um es vorweg zu nehmen: alle Teams waren GROSSARTIG und alle Hunde haben sich super benommen! Wir haben viel Aufsehen erregt und konnten sicher tolle Werbung für das friedliche Miteinander von Menschen mit Tieren in der Öffentlichkeit machen.

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Aber zum Detail:

vor der Marktkirche wurde zuerst das ruhige Sitzenbleiben mit Ablenkung trainiert. Alle Hunde mussten nacheinander kreuz und quer durch die Menge der sitzenden Hunde gehen, kein Hund durfte den anderen beachten. Anschließend hat Jan einige fremde Zuschauer aufgefordert, sich zu trauen und ebenfalls durch die Menge der sitzenden Hunde zu gehen, alle haben gut mitgemacht und niemand wurde gefressen laugh.

Weiter ging es durch die engen Gassen der Altstadt, hier haben wir das Entgegenkommen von Hunden geübt: einige Hunde gingen der Menge entgegen und es kam zu Begegnungen mit wenig Abstand. Auch hier haben alle Menschen gut gearbeitet und den eigenen Hund auf sich statt auf den entgegenkommenden Hund konzentriert.

Auf dem Mittelaltermarkt wurden wir an einem Stand mit Fell-Erzeugnissen mit "oh, das sind ja schöne Felle!" begrüßt, wir haben uns dann schnell davon gemacht.

In der Karmaschstraße haben wir anschließend noch etwas weihnachtliche Bläsermusik genießen dürfen. Wahrscheinlich haben sich hier die 5 Musiker ob der Hundemenge, die plötzlich vor ihnen angehalten hat, etwas unwohl gefühlt. Sie hatten sicher noch nie so viele Pfoten als Publikum! Dafür flog der eine oder andere Euro als Entschädigung in die aufgestellte Spendenbox. Unsere Hunde waren auch hier relativ unbeeindruckt von den verschiedenen Blasinstrumenten, nur das eine oder andere Hundeohr fühlte sich von der Musik wohl etwas beleidigt.

Abschließend ging es dann mit dem gläsernen Fahrstuhl vom Kröpcke runter zur U-Bahn. Da immer nur 5 Teams in den Fahrstuhl passen, musste der Rest unten warten und dabei die eine oder andere einfahrende U-Bahn erleben. Auch hier gab es keine Probleme. Eine besondere Herausforderung stellte dann noch ein mitgebrachtes Leberwurstbrötchen dar, welches natürlich gerochen, aber nicht verzehrt werden durfte.
 
Summa summarum eine wunderbare, wenn auch sicher aufregende Veranstaltung! Ihr habt super mitgemacht!     (Petra Franke)